150 Jahre Diakoniewerk München-Maxvorstadt

Grusswort Dieter Reiter

München genießt als Medizinstadt einen ausgezeichneten Ruf und hat ein dicht geknüpftes Netz zur Versorgung älterer Menschen. Dazu trägt eine Vielfalt von Einrichtungen und Trägern bei, darunter auch die Stadt, etwa mit dem Städtischen Klinikum München oder der Münchenstift GmbH. Ein Akteur, der ebenfalls in beiden Bereichen – Medizin und Altenhilfe – Beispielhaftes leistet, ist das Diakoniewerk München-Maxvorstadt.

Es blickt auf eine lange Tradition zurück, denn es wurde als eine der ältesten evangelischen Institutionen Münchens vor 150 Jahren gegründet. Als modernes Kompetenzzentrum für Gesundheit und Pflege ist das Diakoniewerk aber auch bestens für die Zukunft aufgestellt. Dabei verbindet es Generationen: Jungen Menschen bietet es Ausbildung mit seiner Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe, Seniorinnen und Senioren profitieren von seinem Angebot aus Wohnen, Pflege wie ärztlicher Versorgung, und Menschen vieler Altersgruppen finden Aufnahme in der Klinik mit ihren verschiedenen Kompetenzzentren. Außerdem gehört zum Angebot für die Seniorinnen und Senioren in den Einrichtungen des Diakoniewerks ein vielseitiges Kulturprogramm, zu dessen Finanzierung vor zehn Jahren eine eigene Stiftung gegründet wurde.


Somit ist das Diakoniewerk München-Maxvorstadt mit seinen qualitativ hochwertigen und sich hervorragend ergänzenden Leistungen sowohl in medizinischer Hinsicht wie in der Altenhilfe eine Bereicherung für das vielfältige Angebot in unserer Stadt. Ich gratuliere deshalb sehr herzlich zum stolzen 150-jährigen Jubiläum!

Dieter Reiter
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

Grusswort Michael Bammessel

Michael Bammessel

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
sehr geehrte Leitungsverantwortliche im Diakoniewerk München-Maxvorstadt,

herzlichen Glückwunsch zu 150 Jahren segensreicher Arbeit in Ihrem Werk.

Viele Menschen vertrauen sich Ihnen an und wissen sich bei Ihrem Diakoniewerk in guten Händen: Sie helfen und pflegen im Kompetenzzentrum für Gesundheit und Pflege mit den Möglichkeiten, die die moderne Medizin bietet. In Ihrem Seniorenbereich finden Menschen Heimat und ein Zuhause. Seelsorgerliche und gottesdienstliche Angebote gehören in Ihrem diakonischen Haus ganz selbstverständlich dazu. Seit den Anfängen bilden Sie auch aus: Junge Erwachsene lernen alles, was sie wissen und können müssen, um in der Krankenpflegehilfe gut und gerne arbeiten zu können.

Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass auch in Zukunft Menschen gute und würdevolle Pflege erleben. Eine solche Pflege kann auf Dauer allerdings nur gelingen, wenn sie solide und zukunftsfest finanziert ist. Auch müssen Pflegekräfte erfahren, dass ihre Arbeit anerkannt und wertgeschätzt wird. Dies sind zwei drängende Aufgaben, die uns alle als Gesellschaft angehen und vor große Herausforderungen stellen. Gebe Gott, dass hierfür tragfähige Lösungen gefunden werden.

Für all das, was Sie anderen in Ihrem Werk an Gutem tun, sage ich ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ Ich wünsche allen, die in Ihrem Haus arbeiten, leben und sich behandeln lassen, alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.

Ihr

Michael Bammessel
Präsident

Diakonisches Werk Bayern e. V.

Diakonisches Werk Bayern e. V.