Ein Haus mit Tradition – und Zukunft.

Die Geschichte des Diakoniewerks
München-Maxvorstadt


Die Anfänge

Unser Haus wurde 1867 als „Diakonissenanstalt München“
gegründet. Anfangs waren hier eine Station für Gemeinde-
krankenpflege, ein Pensionat für alte alleinstehende Menschen
und eine Haushaltsschule für junge Mädchen untergebracht.

Der Wiederaufbau

Nach der Zerstörung des Areals im Zweiten Weltkrieg wurde
unser Haus im Jahr 1963 als Klinik mit 111 Betten wiederauf-
gebaut. Um die sogenannte „Anstalts- und Gemeindediakonie“
als „zwei Seiten derselben Medaille“ in Einklang zu bringen,
entstand zusätzlich ein Gemeindesaal mit Nebenräumen.

Gut aufgestellt für die Zukunft

Heute ist das Diakoniewerk München-Maxvorstadt ein
modernes Kompetenzzentrum für Gesundheit und Pflege –
für die Herausforderungen der Zukunft mit einer fach-
ärztlichen Belegerklinik, dem Schwerpunkt Geriatrie, einem
Zentrum für Schmerzmedizin, einem Therapiezentrum für
Prävention und Rehabilitation, einer Berufsfachschule für
Krankenpflegehilfe sowie dem Seniorenbereich mit Wohnheim
und Pflegeeinrichtungen bestens aufgestellt.

Ein kurzer Blick zurück auf die vergangenen Jahrzehnte

1975/76
Neubau und Fertigstellung des Seniorenwohnheims

1979
begann der Bau eines Ambulanten Therapiezentrums im
Untergeschoss des Innenhofes

1980
Planung und erste Gespräche mit der Regierung von
Oberbayern und dem Sozialministerium zur umfassenden
Sanierung des Krankenhauses

1981
Eröffnung des Ambulanten Therapiezentrums.
Über dem Therapiezentrum entstand eine kleine Gartenanlage
mit Sitzgelegenheiten – eine willkommene Oase der Ruhe
und Erholung für Patienten und Heimbewohner
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1986
wurde das Altenheim in ein Wohnpflegeheim umgebaut und
modernisiert

1988
bewilligte die Regierung von Oberbayern endgültig die
Sanierung des Krankenhauses. Diese Maßnahme war
besonders wichtig, um den steigenden Anforderungen
an die medizinische Technik und sowie den
Erwartungen der Patienten gerecht werden zu können

1991
wurde die Kliniksanierung nach vier Jahren Bauzeit erfolgreich
abgeschlossen. Ferner wurden die Verwaltungsräume umgebaut
und der gesamte Eingangsbereich und die Cafeteria neu gestaltet.
Auch die gesamte Küche wurde saniert und modernisiert

1993
fand im Rahmen der 125-Jahrfeier eine Umbenennung der
„Diakonissenanstalt“ in „Diakoniewerk München-Maxvorstadt“
statt

1999
wurde vom damaligen Kuratorium eine Neufassung der Satzung
für das Diakoniewerk München-Maxvorstadt beschlossen.
Unter anderem wurde dabei das Kuratorium in Verwaltungsrat
umbenannt

2001
wurde das Wohnpflegeheim umfassend saniert und renoviert

2004
Eröffnung der Unfallchirurgischen Praxis D-Arzt Dr. Stefan
Kückelmann

2005
Eröffnung der „Geriatrischen Rehabilitation“
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2008
Eröffnung des Interdisziplinären Schmerzzentrums
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2009
Im Januar Grundsteinlegung für den Klinikerweiterungsbau
in der Arcisstraße

2010
Im Frühjahr Umbau der Physikalischen Therapie
Die Physikalische Therapie für Prävention und Rehabilitation
wurde renoviert und modern ausgestattet. Neben einem
geräumigen Gymnastikraum und einem Raum zur medizinischen
Trainingstherapie stehen nun auch Einzeltherapieräume zur
Verfügung. Unser Bewegungsbad komplettiert das umfangreiche
Angebot an Einzel- und Gruppentherapie. Es hat sich zu einer gut
besuchten Einrichtung entwickelt – nicht nur für unsere Patienten
und Heimbewohner, auch über die Maxvorstadt hinaus.

2010
Im März Anerkennung der Akutgeriatrie mit 34 Betten und
Aufnahme in das Fachprogramm der Akutgeriatrie
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2010
Im Juni Inbetriebnahme des Klinikerweiterungsbaus
Moderne medizinische Versorgung und die dem Haus
eigene würdevolle Fürsorge finden hier ein neues,
kompetenzorientiertes Zuhause. Der fünfstöckige
Neubau in der Arcisstraße schafft für das Diakoniewerk
München-Maxvorstadt ein angemessenes Eingangsportal
zur Universitätsachse „Arcistraße" und ermöglicht einen
neuen, einladenden, großzügigen und freundlichen Haupt-
eingang für Patienten und Bewohner.

2012
Nach vielen schweißtreibenden Stunden wurde aus dem
Musikzimmer im Seniorenwohnheim der "Rosensalon".
Ein Schmuckstück, das alles übertrifft. Genau das,
was noch fehlte: Ein gemütliches "Wohnzimmer" zur
Nutzung für Geburtstage, Vorträge im Rahmen des
Kulturprogramms, zum Genießen von Opern und Filmen
mit ausgezeichnetem Bild und Ton.