Dienst für Menschen in Not.

Die diakonische Idee


Woher kommt der Begriff „Diakonie“? Er stammt aus dem
Griechischen und bedeutet „Dienst“. Menschen zu dienen,
die
unserer Hilfe bedürfen – das ist der Grundgedanke der
Diakonie.
Jesus geht darin mit gutem Beispiel voran, wenn
er von
sich sagt: „Der Menschensohn ist nicht gekommen,
dass er
sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe
sein Leben
zu einer Erlösung für viele.“ (Matth.20,28)

Gottes Wort und Nächstenliebe

Schon in der Urgemeinde gehörten der Gottesdienst und die
Sorge für die bedürftigen Mitglieder der Gemeinde zusammen.
Die ersten Christen verbanden geistliches Leben, die Verkündung
von Gottes Wort, und tätige Nächstenliebe.

Der diakonische Auftrag

Schon bald richtete die Kirche für die Armenpflege ein eigenes
Amt ein – das Amt des Diakons: „Sieben Männer mit gutem
Ruf wurden ausgewählt und zum Dienst an den Witwen

bestellt. Unter Handauflegung wurden sie für ihr Amt
gesegnet.” (Apg.6,6) Mit diesem Amt wurde die Hilfe für den
bedürftigen Mitmenschen innerhalb der Kirche institutionell
begründet.

Diakonie bedeutet von Anfang an: Die christliche
Gemeinde sorgt für Menschen in Not.