Stationär oder Ambulant

Stationäre Operationen

Einige Operationen müssen unter stationären Bedingungen durchgeführt werden:
d.h. nach der Operation sollte eine Überwachung von mindestens einer Nacht folgen. Gründe hierfür liegen u.a. in der Größe und Dauer des Eingriffs, in der Brisanz möglicher Komplikationen aber auch in dem Gesundheitszustand des Patienten.

Zu den Eingriffen, die stationär durchgeführt werden sollten zählen z.B.:

  • Schilddrüseneingriffe
  • Bauchchirurgische Eingriffe (wie Gallenblasen-, Blinddarmoperationen)
  • Größere Narbenbrüche
  • Operationen bei Knochenbrüchen
  • aufwendige Gelenkspiegelungen

Der Aufenthalt wird so kurz wie möglich gehalten und beschränkt sich in der Regel - je nach Operation - auf 2-4 Tage. Wir führen die Behandlung in modernen Operationssälen mit neuester Gerätetechnologie durch.

Durch zahlreiche Fachdisziplinen (Innere Medizin, Akutgeriatrie, Kardiologie, Anästhesie u.a. ) sowie eine postoperative Überwachungseinheit und einen ärztlichen Dienst rund um die Uhr wird für eine höchstmögliche Patientensicherheit gesorgt.

Ambulante Operationen

Zahlreiche Operationen können (und müssen teilweise) heute ambulant durchgeführt werden: d.h., die Entlassung erfolgt bereits wenige Stunden nach der Operation.

Eingriffe die ambulant durchgeführt werden können, sind beispielsweise:

  • Leistenbrüche
  • Nabelbrüche
  • Krampfadern
  • Lipome (Fettgeschwulste)
  • Hämorrhoiden
  • Handchirurgische Eingriffe
    (z.B. Karpaltunnel, Ringband, Verletzungen an der Hand)
  • Metallentfernungen

Zu Ihrer Sicherheit müssen hierfür jedoch gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.

Gesundheitszustand

Jede Operation stellt eine – wenn auch in der Regel nur geringe – Belastungssituation für den Organismus dar. Aus diesem Grund schließen bestimmte Grunderkrankungen eine ambulante Operation aus. Es ist daher wichtig, dass Ihr Operateur und Narkosearzt zur Operationsplanung umfassend über Ihren Gesundheitszustand informiert sind.

Häusliche Versorgung

Darüber hinaus wird vom Gesetzgeber gefordert, dass Sie nach erfolgter ambulanter Operation von einer volljährigen und mündigen Person abgeholt und bis zum folgenden Tag begleitet werden (z.B. Ehepartner, Lebenspartner, Eltern).

Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt sein, ist es möglich den Eingriff mit einem kurzstationären Aufenthalt (eine Übernachtung) durchzuführen.