Was Sie wissen sollten …

Wir geben Antworten auf häufig gestellte Fragen


„Was sind das denn für Leute, die ihren Lebensabend im Diakoniewerk München-Maxvorstadt verbringen?“

Hier im Haus leben rüstige Menschen, die ein völlig selbstständiges Leben führen, bis zu Pflegebedürftigen aller Schweregrade. Bei uns gibt es viel gemeinsam zu erleben, und es ist ganz einfach, neue Bekannte und Freunde kennenzulernen. Übrigens: Die Aufnahme in unser Haus erfolgt unabhängig von Herkunft, Konfession, politischer Gesinnung und sozialer Stellung.

„Wohnheim oder Pflegeheim – was kommt für mich in Frage?“

Wenn Sie rüstig sind und weiterhin ein selbstständiges Leben führen möchten und können, dann entscheiden Sie sich für unser Wohnheim. Rüstig zu sein bedeutet: nicht regelmäßig auf fremde Hilfe in den Lebensbereichen Ernährung, Körperpflege und Mobilität angewiesen zu sein. Wenn Sie in diesen Bereichen jedoch dauerhaft profes-
sionelle Hilfe benötigen, dann sind Sie pflegebedürftig und entscheiden sich für vollstationäre Pflege in einem unserer Pflegebereiche.

„Wenn ich einen Platz im Wohnheim beziehe: Was passiert dann später, falls ich einmal pflegebedürftig werden sollte?“

Bei uns finden Sie Wohnen und Pflegen unter einem Dach. Sollten Sie später einmal pflegebedürftig werden, können Sie selbstverständlich bei uns im Haus bleiben. Kann die Versorgung in Ihrem Appartement infolge anhaltender Pflegedürftigkeit oder aus einem anderen wichtigen Grund nicht sichergestellt werden, erfolgt eine Verlegung innerhalb der Einrichtung in eine anderweitige geeignete und ihrem Gesundheitszustand angemessene Unterkunft.

„Wie ist das denn mit den unterschiedlichen Pflegegrade – wo kann ich mich darüber zuverlässig informieren?“

Eine gute Information dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit unter der folgenden Web-Adresse: http://www.bundesgesundheitsminiserium.de
Auch der Sozialverband VdK informiert gut und verständlich zu diesem Thema. 
http://www.vdk.de

„Was geschieht, wenn ich im Pflegeheim bzw. Wohnpflegeheim liege – und mein Pflegegrad verändert sich später einmal?“

Wenn sich Ihr Pflegegrad ändert, können Sie selbstverständlich
in der vertrauten Umgebung hier im Diakoniewerk bleiben, ja:
Sie müssen nicht einmal innerhalb unseres Hauses in eine
andere Wohnung umziehen.

„Gibt es im Seniorenbereich des Diakoniewerks München- Maxvorstadt auch einen beschützenden Bereich?“

Ein beschützender Bereich ist für Personen vorgesehen, die nach einem gerichtlichen Beschluss in einem geschlossenen Bereich untergebracht sein müssen. Nein – einen solchen beschützenden Bereich gibt es in unserem Haus nicht.

„Was geschieht, sollte ich an Demenz erkranken?“

Wir pflegen in unserem Haus Bewohnerinnen und Bewohner mit unterschiedlich hoher Pflegebedürftigkeit. Sofern eine Demenz- erkrankung entsteht, können wir hier auch professionelle Hilfe leisten. Sobald jedoch eine Weglaufgefährdung vorliegt, kann die Sicherheit nicht gewährleistet werden, da wir keinen beschützenden Bereich haben. In diesem Fall werden wir gemeinsam nach einer ver- nünftigen Alternative für Sie suchen.

Irgendwann geht jedes Leben einmal zu Ende. Was geschieht, sollte ich schwerstkrank sein oder im Sterben liegen?

Mit dem Thema Sterben gehen wir in unserem Haus in jeder Weise sehr sensibel um. Eine bewährte Partnerschaft unterhalten wir mit dem Christophorus Hospiz Verein München, deren erfahrene, einfühlsame Hospizbegleiterinnen und -begleiter auf Wunsch der betroffenen Person oder von Angehörigen gerne eine Sterbe- begleitung übernehmen. Darüber hinaus gibt es in unserem Haus
ein Ethik-Komitee, bestehend aus Vertretern des Vorstands, der Ärzteschaft, der Seelsorge sowie dem behandelnden Hausarzt. Dieses Ethik-Komitee berät bei schwierigen Fällen – etwa bei lebensbedrohenden, unheilbaren Erkrankungen – und gibt Empfehlungen, wie nach Maßgabe ethischer Gesichtspunkte im jeweiligen Fall zu verfahren sei, zum Beispiel was weitere Behandlungsmethoden oder das Einleiten lebenserhaltender Maßnahmen betrifft.